Psychisch bedingte Erektionsprobleme: Was kann man dagegen tun?

Ursachen, Sexualität und Lösungsansätze

Zuletzt aktualisiert: August 2019

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Erektionsprobleme sind weiter verbreitet, als viele Männer glauben. Auch bei jüngeren, sonst völlig gesunden Männern kann es vorkommen, dass das mit Erektion nicht klappen will. Sofern das eine einmalige Situation bleibt, ist das nicht weiter problematisch. Halten die Erektionsprobleme jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg an, hat der Betroffene es mit einer andauernden Erektionsstörung zu tun – einer erektilen Dysfunktion im medizinischen Jargon.

Nicht selten liegen gerade bei jüngeren Betroffen psychische Gründe vor, warum es mit der Erektion nicht mehr so klappen will. Wichtig ist aber: Sie sind nicht alleine! Und psychisch bedingte Erektionsstörungen sind sehr gut behandelbar.

Wenn Sie glauben, dass Sie mit Ihrem Problem alleine sind, dann können Sie beruhigt sein. Über 25% aller Erektionsstörungen werden durch psychische bedingte Faktoren ausgelöst.

Welche psychischen Ursachen spielen bei Erektionsstörungen eine Rolle?

Bei psychisch bedingten Erektionsstörungen kommen für die Ursache in der Regel mehrere Faktoren infrage,  – in manchen Fällen ist es auch nicht eine Ursache allein. In Zusammenhang mit der Sexualität spielen beim Mann häufig Versagensängste und ein selbst auferlegter Leistungsdruck eine Rolle. In diesem Zusammenhang kann eine einmalige negative Erfahrung, vor allem in einer neuen Beziehung, sich schnell zu einer gedanklichen Negativspirale verfestigen und zu andauernden Erektionsproblemen führen.

Aber auch anders gelagerte psychische Faktoren resultieren in einer Erektionsstörung. Beziehungsprobleme sind hier ein typisches Beispiel. Diese können, müssen aber nicht mit dem Sexualleben in Zusammenhang stehen. Weiterhin ist Stress (im Job, im sozialen Umfeld, finanzieller Art) eine häufige Ursache einer psychisch bedingten Erektionsstörung. Psychische Probleme wie Depressionen können ebenfalls zu einer erektilen Dysfunktion führen.

Die häufigsten Gründe für psychisch bedingte Erektionsstörungen

  • Negative sexuelle Erlebnisse
  • Versagensängste
  • Partnerschaftsprobleme
  • unterschiedliche Vorstellungen über die Partnerschaft
  • unrealistische Erwartungen
  • eingefahrene Routine
  • Depressionen

Potenzmittel als Impulsgeber

Eine Lösung psychische Erektionsstörungen in den Griff zu bekommen, können Potenzmittel wie Cialis in geringer Dosierung sein (z.B Cialis once a day). Zwar werden Potenzmittel wie Viagra oder Cialis – sogenannte PDE5-Hemmer – in erster Linie zur Behandlung von bestimmten körperlichen Ursachen einer Erektionsstörung angewandt, sie können aber auch bei psychisch bedingten Erektionsstörungen weiterhelfen. Wenn mithilfe eines PDE5-Hemmers die gedankliche Negativspirale durchbrochen wird, kann sich das positive Erlebnis entsprechend in die Gegenrichtung verstärken.

So wird das Potenzmittel irgendwann nicht mehr notwendig sein, um eine Erektion zu erreichen. Allein die Möglichkeit der Einnahme eines Potenzmittels “im Notfall” reicht dann bereits aus, um genug Selbstsicherheit zurückzugewinnen.

Wichtig: Potenzmittel können nur vom Arzt verschrieben werden. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sollten Sie daher die Einnahme unbedingt ärztlich begleiten lassen.

Und bitte machen Sie nicht den Fehler und bestellen sich in irgend einem Onlineshop den sie im Netz finden Viagra oder Cialis. Das ist nicht nur illegal, sondern zu 99% handelt es sich dabei um Fälschungen die mit großer Wahrscheinlichkeit auch noch verunreinigt sind.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, wenn Sie wirklich keinen Arzt physisch besuchen wollen (wovon wir von der Impotenz Selbsthilfe abraten). Denn was viele nicht wissen ist, dass man sich auch online Potenzmittel verschreiben lassen kann und das ganz legal! Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel unter: www.impotenz-selbsthilfe.org/potenzmittel-legal-online-kaufen

Fazit

Psychisch bedingte Erektionsstörungen kommen häufiger vor als Mann glaubt. Das tückische dabei ist, dass manchmal Jahre vergehen, bis Betroffene den Schritt wagen, ihre Erektionsstörungen anzugehen. Die Folge sind vergeudete Jahre ohne ein ausgeglichenes Sexualleben. Wir von der Impotenz Selbsthilfe können Ihnen daher nur empfehlen:

Gehen Sie Ihr Problem an. Suchen Sie einen Arzt auf oder besuchen Sie eine Online-Klinik wie 121doc. Sprechen Sie mir Ihrer Partnerin oder suchen Sie sich sexualtherapeutische Hilfe. Aber egal für welchen Weg Sie sich entscheiden. Fangen Sie heute noch an zu laufen!

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