Was sind Chlamydia pneumoniae und wie wirken sie sich bei einer Ansteckung aus?

Chlamydia pneumoniae ist ein Bakterium aus der Gruppe der Chlamydien, die die Atemwege angreift. Chlamydien sind eigentlich als Geschlechtskrankheit bekannt, wobei hier das Bakterium Chlamydia trachomatis gemeint ist. Somit ist eine Erkrankung an Chlamydia pneumoniae keine Geschlechtskrankheit, auch wenn die jeweiligen Bakterienstämme sehr ähnlich sind.

Was sind Chlamydia pneumoniae?

Diese Gruppe an Bakterien ist verantwortlich für Infektionen der Atemwege. Die können leicht bis mittelschwer ausfallen und vor allem bei älteren Personen zu einer leichten Lungenentzündung führen. Chlamydia pneumoniae sind sehr verbreitete Bakterien, im Laufe des Lebens erkranken rund 70 Prozent der weltweiten Bevölkerung mindesten einmal daran. Kinder und Jugendliche sind relativ häufig von dieser Infektion betroffen. Sie verläuft in der Regel harmlos.

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Welche Symptome zeigen sich?

Chlamydia pneumoniae infizieren die Atemwege entlang des gesamten Atemtrakts. Somit sind die Nasennebenhöhlen und der Rachenbereich über die Bronchien bis hinunter ins Lungengewebe von einer Infektion betroffen. Ein allgemeines Unwohlsein, Schnupfen, Husten und Heiserkeit sind typische Symptome. In seltenen Fällen zeigt sich ein schwererer Krankheitsverlauf, bei dem eine atypische Lungenentzündung auftritt. In dem Fall sind Symptome wie Fieber, trockener Husten sowie Kopf- und Gliederschmerzen anzutreffen.

Wie lange dauert es bis zum Ausbruch der Krankheit?

Die Inkubationszeit, also die Dauer zwischen der Ansteckung durch Eindringen des Bakteriums in den Körper bis zum Auftreten erster Symptome, beträgt bei Chlamydia pneumoniae ein bis vier Wochen. Es kann also eine relativ lange Zeit vergehen, bis die Erkrankung spürbar auftritt. Damit ist die weitere Verbreitung der Erkrankung wahrscheinlicher.

Wie wahrscheinlich ist eine Erkrankung mit Chlamydia pneumoniae?

Durch Chlamydia pneumoniae verursachte Atemwegsinfektionen sind, wie bereits erwähnt, weltweit sehr häufig. Das Gleiche gilt auch für Deutschland. Da das Krankheitsbild mit seinen Symptomen für Betroffene nicht zu unterscheiden ist von einer Erkältung oder ähnlichen Krankheiten, wird die Infektion mit dem Bakterium häufig gar nicht festgestellt. Unter anderem dadurch ist die Verbreitung der Chlamydia pneumoniae so weit.

Für Deutschland wird geschätzt, dass etwa 60 Prozent der Bevölkerung bis zum 20. Lebendjahr mit dem Bakterium in Berührung gekommen sind. Typischerweise findet eine Erstinfektion im Kindes- oder Jugendalter statt. Durch die weite Verbreitung hat vermutlich jeder Deutsche im Laufe seines Lebens mindesten einmal mit Chlamydia pneumoniae zu tun.

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Wie läuft die Übertragung der Erreger?

Chlamydia pneumoniae wird mittels Tröpfcheninfektion übertragen und dabei meist direkt über den Luftweg. Beim Sprechen, Husten oder Niesen werden die Bakterien von einer infizierten Person an die Umgebung abgegeben. Die Mischung aus Luft und infizierten Speicheltröpfchen kann das Bakterium über viele Meter hinweg tragen und so weitere Menschen anstecken. Ein direkter Körperkontakt ist somit für ein Infizieren nicht notwendig.

Das ist insbesondere für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem ein Problem, da diese sich schneller anstecken und die Krankheit schwerer an ihnen zehrt. Um andere nicht anzustecken, empfiehlt es sich, bei einem Krankheitsgefühl von Personen mit geschwächtem Immunsystem fern zu bleiben. Allgemein sollte in ein Taschentuch oder in die Ellenbeuge gehustet oder geniest werden, um keine Tröpfchen in die Umgebung abzugeben.

Wie werden Chlamydia pneumoniae diagnostiziert?

Die Infektion mit Chlamydia pneumoniae wird über einen Antikörpernachweis geführt. Ist der Körper mit Chlamydia pneumoniae infiziert, dann bildet er Antikörper gegen das eindringende Bakterium. Diese Antikörper können dann im Blut nachgewiesen werden. Da dieses Verfahren die Infektion erst nach mehreren Wochen nachweisen kann, gibt es alternativ noch das PCR-Verfahren. Hier wird Sekret aus den Atemwegen labortechnisch untersucht und genetisches Material der Bakterien aufgezeigt.

Wie wird eine Infektion behandelt?

Gegen eine Infektion mit Chlamydia pneumoniae sind Antibiotika das Mittel der Wahl. Hier kommen zwei Klassen an Antibiotika für eine Behandlung infrage: Tetrazykline oder Makrolide. Verschrieben wird hier beispielsweise Doxycylin, das zur ersten Gruppe zählt, Azithromycin oder Erythromyzin, die zur zweiten Gruppe gehören. Die Einnahme erfolgt nach Rücksprache mit dem Arzt. Meist müssen Betroffene das Antibiotikum zehn Tage bis drei Wochen einnehmen.

Gibt es Folgeerkrankungen durch Chlamydia pneumoniae?

In den meisten Fällen heilt eine Infektion mit Chlamydia pneumoniae von allein wieder vollständig und ohne Folgeerscheinungen wieder aus. Sehr selten kann es vorkommen, dass der Herzmuskel, die Hirnhäute oder die Gelenke in der Folge betroffen sind. Hautausschlag kann eine weitere seltene Folge sein.

Ist eine Mehrfachinfektion möglich?

Der Körper bildet gegen Chlamydia pneumoniae zwar Antikörper, diese werden mit der Zeit aber wieder abgebaut. Kurz hintereinander erfolgende Infektionen sind so sehr unwahrscheinlich. Durch die einmalige Erkrankung wird aber keine dauerhafte Immunität im Körper aufgebaut. Mehrfacherkrankungen an Chlamydia pneumoniae im Laufe des Lebens sind somit möglich.

Gibt es einen wirksamen Schutz?

Gegen Chlamydia pneumoniae gibt es bisher keinen Impfstoff. Eine Schutzimpfung ist somit nicht möglich. Sich wirksam gegen eine Ansteckung zu schützen, ist somit nicht möglich. Bei einem Verdacht auf Infektion kann der Betroffene eher versuchen, andere vor der Ansteckung zu schützen. Insbesondere Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten keinen Kontakt mit dem Bakterium haben. Eine schnelle Behandlung ist zudem eine wichtige Maßnahme.

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