Sollte man Wartec wirklich kaufen?

Zuletzt aktualisiert: December, 2018

Wartec Creme ist ein Medikament, das zur Behandlung von Feigwarzen eingesetzt wird. Die Kosten für Wartec werden von den meisten Krankenkassen nicht übernommen, allerdings ist Wartec dennoch rezeptpflichtig. Da Feigwarzen eine sexuell übertragbare Krankheit darstellt, ist eine Erkrankung für viele ein Tabuthema. Daher gehen Betroffene ungern zum Arzt, um sich ein Medikament wie Wartec verschreiben zu lassen.

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Wartec Creme rezeptfrei zu bestellen ist illegal

Eine Suche im Internet ist für viele eine Alternative. Dort stößt man schnell auf Möglichkeiten, Wartec vermeintlich rezeptfrei zu erwerben. Das ist jedoch sowohl für den Verkäufer als auch den Käufer illegal. Die Anbieter sitzen meist im Ausland und entziehen sich so dem behördlichen Zugriff. Sollten Sie Wartec im Internet bestellen, können Sie schnell von einer Strafverfolgung betroffen sein. Nicht nur ist der Kauf eines rezeptpflichtigen Medikaments ohne Rezept strafbar, sondern auch die Einfuhr von Medikamenten von außerhalb der EU.

Unwissenheit schützt da vor Strafe nicht. Grundsätzlich gelten für das Bestellen von Medikamenten im Internet die gleichen Regeln wie auch für Ärzte und Apotheken vor Ort. Ein rezeptpflichtiges Medikament muss durch einen Arzt verschrieben werden. Geschieht dies über eine zugelassene Online-Praxis und wird das ausgestellte Rezept in einer Versandapotheke eingelöst, wäre dieses Vorgehen völlig legal.

Wartec rezeptfrei zu kaufen bedeutet hohes Risiko

Wesentlich schwerwiegender sind die gesundheitlichen Risiken, die Sie eingehen, wenn Sie einfach ein Medikament im Internet bestellen. Die dort offerierten rezeptfreien Angebote können fast nur Medikamentenfälschungen sein. Wartec würde somit nur dem Namen nach verkauft werden. Das bedeutet auch, ob und in welcher Dosierung der Wirkstoff enthalten ist, können Sie gar nicht wissen.

Somit kann es passieren, dass das vermeintliche Wartec gar nicht hilft oder eine zu hohe Dosierung enthält. Das kann unter Umständen heftige Nebenwirkungen auslösen, die gerade bei Wartec nicht unerheblich sind. Ein weiteres gesundheitliches Problem entsteht durch die verwendeten Zusatzstoffe, die dann ja ebenfalls nicht kontrolliert sind. Hier kann es zu allergischen Reaktionen kommen, schwere Unverträglichkeiten vorliegen oder eigene Nebenwirkungen verursachen.

Nicht zuletzt besteht bei Medikamentenfälschungen auch immer das Risiko der Verunreinigungen. Die Produktion fand mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht unter den erforderlichen hygienischen Bedingungen statt. Beispielsweise werden immer wieder Schwermetalle in gefälschten Medikamenten gefunden. Die können den Körper vergiften und zu schweren Gesundheitsschäden führen.

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Warum gibt es eine Rezeptpflicht auf Wartec?

In der EU und damit auch in Deutschland gibt es genaue gesetzliche Bestimmungen, wann ein Medikament rezeptpflichtig ist und wann Rezeptpflicht befreit. Medikamente durchlaufen einen Erforschungs- und Zulassungsprozess, der möglichst alle Risiken durch die Verwendung aufzeigen soll. Der Patientenschutz ist hier oberstes Gut. Selbst bei leichten Risiken kann es somit schnell dazu kommen, dass eine Rezeptpflicht bei der Einführung eines Medikaments bestimmt wird.

Wenn Sie sich mit den potenziellen Nebenwirkungen von Wartec auseinandersetzen, wird Ihnen sicherlich schnell bewusst, dass es hier doch zu einigen unangenehmen Nebenwirkungen kommen kann. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Anwendung des Medikaments nicht ordnungsgemäß verläuft. Ein Arzt kann Ihnen nicht nur das Medikament verschreiben, er kann Sie auch ausführlich auf die richtige Anwendung aufmerksam machen. Alternativ kann dieses auch über die Apotheke geschehen.

Ein weiterer Grund für die Rezeptpflicht von Wartec sind mögliche Einschränkungen in der Verwendung oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Beispielsweise dürfen Schwangere Wartec nicht verwenden. Auch bei bestimmten Vorerkrankungen ist die Nutzung von Wartec mit einem Arzt zu klären.

Zwar müssen Sie die Kosten von Wartec selbst tragen, das bedeutet jedoch nicht eine Rezeptfreiheit. Gerade im Bereich der Sexualerkrankungen gibt es eine Reihe an Medikamenten, die der Rezeptpflicht unterliegen, aber die von der Krankenkasse häufig nicht bezahlt werden. Verwechseln Sie diese Umstände nicht miteinander.

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