Aldara, Wartec oder Condylox?

Behandlungsmöglichkeiten gegen Feigwarzen im Vergleich

Zuletzt aktualisiert: Dezember 2019

Aldara, Wartec oder Condylox

Die drei Medikamente Aldara, Wartec und Condylox sind die drei gängigen Behandlungsmöglichkeiten gegen Genitalwarzen. Alle drei Mittel sind zugelassene Arzneimittel und vermeintlichen Hausmitteln wie Teebaumöl grundsätzlich vorzuziehen.

Von den drei Medikamenten wiederum ist Wartec das erste Mittel der Wahl, weil es die geringsten Nebenwirkungen aufweist. Nur wenn Wartec keine Wirkung zeigt, sollte auf Aldara oder Condylox gewechselt werden.

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Was ist Wartec und wogegen wirkt es?

Wie eingangs erwähnt ist Wartec ein Medikament gegen Genitalwarzen. Genauer wird es bei Feigwarzen eingesetzt, einer sexuell übertragbaren Krankheit, die durch Humane Papillomaviren verursacht wird. Feigwarzen sind dabei ein Symptom der Erkrankung, die unbehandelt zu weiteren schweren Folgeerscheinungen führen können.

Wartec ist eine Creme, die auf die Feigwarzen aufgetragen wird. Sie kann sowohl von Männern als auch von Frauen für die Behandlung von Feigwarzen im Genital- und Analbereich eingesetzt werden.

Die Creme darf nicht innerhalb der Scheide und innerhalb des Analbereichs angewendet werden.

Bei offenen Feigwarzen oder gar blutigen Feigwarzen darf Wartec ebenfalls nicht genutzt werden.

Podophyllotoxin

feigwarzen behandeln mit wartec

Der in Wartec enthaltene Wirkstoff heißt Podophyllotoxin. Der Wirkstoff stammt aus dem Wurzelstock des Fußblatts (Maiapfel) und ist ein sogenanntes Spindelgift, mit dem sich die Pflanze gegen Fressfeinde schützt.

Podophyllotoxin hat sich als sehr wirksam zur Behandlung von Feigwarzen herausgestellt und wird nun als Wartec medizinisch genutzt.

Podophyllotoxin ist zytotoxisch und antiviral. Er tötet somit die Viren in den Feigwarzen ab und verhindert gleichzeitig die Zellteilung und damit die Zellerneuerung der Warzenzellen.

Die Humanen Papillomaviren sterben somit ab und die Feigwarzen bilden sich mit der Zeit einfach zurück. Podophyllotoxin ist in der Dosierung 0,15% in der Creme enthalten.

Nebenwirkungen von Wartec

Zu jedem Arzneimittel gehören auch Nebenwirkungen, das ist bei Wartec nicht anders. Im Vergleich zu den oben genannten beiden Alternativen sind die Nebenwirkungen von Wartec aber meist schwächer. Eine häufige Nebenwirkung bei der Anwendung sind Hautreizungen und Hautirritationen.

Durch die Behandlung lässt es sich nicht ganz vermeiden, dass auch gesunde Hautpartien ein wenig in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher wird Wartec in Drei-Tages-Zyklen angewendet, damit sich die Haut in der Anwendungspause wieder erholen kann.

In seltenen Fällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut kommen. Dann sollte auf die weitere Anwendung von Wartec verzichtet werden. In der Schwangerschaft und in der Stillzeit darf Wartec ebenfalls nicht benutzt werden.

Wie schnell und gut wirkt Wartec?

Für eine möglichst gute Erfolgschance muss Wartec im Schnitt drei bis vier Wochen lang angewendet werden. Das ist deutlich kürzer als bei der Behandlung anderer Warzenformen. Die Erfolgsquote wird mit 94 Prozent beziffert.

Die Anwendung von Wartec

Für einen möglichst guten Behandlungserfolg muss Wartec richtig angewendet werden. Dabei muss man zunächst den Anwendungszyklus beachten. Dieser sieht so aus, dass man drei Tage hintereinander zweimal täglich (morgens und abends) die Creme auf die Feigwarzen aufträgt.

Die Feigwarzen müssen gerade so vollständig bedeckt sein und es darf möglichst wenig normale Haut in Kontakt mit der Creme kommen.

Sind sehr viele Feigwarzen vorhanden, sollten die Warzen gruppenweise behandelt werden. Beispielsweise beginnt man mit den zehn größten oder auffälligsten Feigwarzen. Diese Begrenzung soll verhindern, dass zu viel des Wirkstoffes in den eigenen Kreislauf aufgenommen wird, was zu Nebenwirkungen führen kann.

Die Creme muss für einige Minuten einziehen und eintrocknen. Erst danach sollte wieder Unterwäsche angezogen werden.

Nach drei Tagen Anwendung folgt eine Behandlungspause von vier Tagen.

Es ist gut möglich, dass kleinere Feigwarzen nach dem ersten Behandlungszyklus bereits verschwunden sind. Nach vier Tagen Pause folgen wieder drei Tage Anwendung mit Wartec und so weiter, bis die Feigwarzen verschwunden sind oder kein weiterer Erfolg mehr sichtbar ist.

Fazit: Erst Wartec, dann Aldara oder Condylox

Trotz der etwas komplexeren Anwendung ist Wartec das erste Mittel der Wahl bei Feigwarzen. Es ist das schwächste Mittel, was somit auch die geringsten Nebenwirkungen hat.

Gleichzeitig ist es in sehr, sehr vielen Fällen erfolgreich und die Feigwarzen verschwinden nach durchschnittlich drei bis vier Wochen.

Sollte kein Behandlungserfolg mit Wartec erzielt werden, kann man immer noch auf die stärkeren Mittel Aldara oder Condylox nach ärztlicher Absprache wechseln.

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