Wie kann ich meine Potenz steigern? Diese 3 Übungen helfen

Beckenbodenübungen, Massagen und Hand-Übungen mit Video

Zuletzt aktualisiert: August 2020

Potenz steigern Übungen

Erektionsstörungen belasten meist nicht nur einen selbst, sonder eher das eigene Sexualleben – und dazu gehören bekanntlich mindestens 2 Personen. Auch die Beziehung kann unter der scheinbaren Unlust leiden. Dabei hängt die fehlende Manneskraft unter Umständen auch an Dingen, die Sie selbst beeinflussen können. Versuchen Sie sich doch einfach an kleinen Übungen, die Sie täglich durchführen können und hoffentlich werden Sie schon bald eine Veränderung bemerken (natürlich gilt das nicht für alle Ursachen) – wir haben 3 aktive Übungen für Sie auf dieser Seite gesammelt.

Es dauert, bis der Effekt von manuellen Übungen eintritt – unterstützend (und etwas schneller) können auch Potenzmittel nach Absprache mit einem Facharzt helfen. Bei lizenzierten Online Apotheken wie z. B. 121doc oder auf www.euroclinix.de können Sie bequem ein Online-Rezept beantragen. Wie das funktioniert können Sie in unserem Online Apotheken Ratgeber nachlesen.

Schlaffe Muskeln vermindern die Potenz: Beckenbodenübungen für die Potenz

Wie bei anderen Partien im Körper auch, sind für Bewegung Muskeln verantwortlich. Werden Muskelgruppen nicht beansprucht, bauen sie Muskeltonus, also Spannung, ab und die Leistungsfähigkeit geht zurück. Auch an der Erektion sind unterschiedliche Muskeln beteiligt (siehe auch: wie funktioniert eine Erektion). Sind diese untrainiert, wird Ihr Penis nicht hart genug oder die Standfestigkeit hält nicht lange an.

Neben der Muskulatur im Penis selbst, spielt auch der Beckenboden eine ganz entscheidende Rolle. Diesen können Sie – im Gegensatz zur willkürlichen Penismuskulatur – mit gezieltem Beckenbodentraining stärken.



Die Muskelregion im Beckenboden wird angesprochen, indem der Bauchnabel nach Innen und das Becken leicht nach hinten geschoben wird (siehe Video). Sie können dies sowohl im Sitzen als auch im Stehen üben.

Auch die „Brücke“ ist für die Beckenbodenmuskulatur eine optimale Stellung. Denn Sie müssen, wenn Sie das Becken anheben, auch auf ausreichend Körperspannung achten. Neben körperlichen Übungen und Training gibt es noch weitere kleine Tipps und Tricks für eine längere und härtere Erektion.

Übungen

Bis eine spürbare Verbesserung eintritt, müssen Sie leider „dran bleiben“ – 2 Monate mit regelmäßigem Training für erste Effekte sind keine Seltenheit.

Übungen zur Potenzsteigerung: Gezielte Hand-Übungen für längeren Spaß

Mit der sogenannten Masturbationstechnik lernen Sie ebenfalls, Ihre Erektion zu verlängern. Wie der Name vermuten lässt, stimulieren Sie Ihr Glied bis vor den „Point-Of-No-Return“, also bis Sie es gerade noch ohne Ejakulation aushalten, und lassen es anschließend wieder erschlaffen. Nach kurzer Pause wiederholen Sie dies noch 2 weitere Male. Wenn Sie Ihr bestes Stück dann nochmals mit der Hand bearbeiten, lassen Sie den Orgasmus zu. Natürlich können Sie den „Point-Of-No-Return“ auch zu zweit üben.

Mit dieser simplen aber dennoch effektiven Übung lernen Sie, dass Ihr Penis in kurzer Zeit erigieren kann. Dies gibt Ihnen nach und nach auch während des Geschlechtsverkehrs die nötige Gelassenheit. Denn auch der eigene Kopf kann zur Blockade werden und die Festigkeit an Ihrem Glied negativ beeinflussen. Sie können aber auch noch weitere Handgriffe gegen ein schlaffes Glied anwenden.


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Massage-Übung für die Potenz: Shiatsu-Massage hilft bei Erektionsproblemen

Shiatsu ist eine japanische Massageform, bei der Sie Energieblockaden mit gezieltem Fingerdruck lösen. Auch am Hoden können Sie mit wenigen Handgriffen die Durchblutung fördern. Legen Sie hierzu beide Daumenballen am Hodensack an. Fahren Sie nun mit den Daumen vorsichtig aber mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen nach unten. Ebenso können Sie Ihre Samenstränge zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen. Das Streichen zwischen den Fingern bis hin zur Peniswurzel. Führen Sie diese Massage täglich für wenige Minuten durch – Ihr Penis wird es Ihnen danken.

Doch nicht nur gezielte Übungen und Massage helfen Ihre Potenz zu steigern, auch Sport und Ernährung spielen eine große Rolle.

Sport und richtige Ernährung sind das A und O für eine bessere Potenz

Bei allen Übungen und Massagetechniken sollten Sie aber auch an Ihre Ernährung denken. Denn mit fettigem Essen fördern Sie eher die Potenzprobleme. Daher sollten Sie eine bewusste Kombination aus Sport und gesunder Ernährung wählen. So tun Sie nicht nur Ihrem Körper, sondern auch dem Sexualleben etwas Gutes.

Denn durch Sport reduzierten sich bei Studienteilnehmern die Erektionsstörungen im Schnitt signifikant (40% der Teilnehmer einer Studie konnten Ihre Erektionsfähigkeit durch Beckenbodentraining wiedergewinnen). Zusätzlich verlieren Sie durch die Sport-Ernährungsumstellung auch überflüssige Pfunde. (Quelle)

Lebensmittel mit wenig Kalorien, die gleichzeitig die Durchblutung fördern, oder auch freie Radikale binden, sollten deshalb bei der Auswahl mit an vorderster Stelle sein (mehr zu potenzsteigernden Lebensmitteln). Wenn Sie dann noch auf ausreichend Flüssigkeit achten, haben Sie bereits einen großen Schritt zur neuen Standfestigkeit gemacht!

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Fazit: Helfen Übungen für eine gesunde Potenz?

Nehmen Sie sich die genannten Tipps und Übungen zu Herzen, nur eine regelmäßige Durchführung wird Ihnen den entscheidenden Schub geben.

Ganz wichtig: Bei allen Tipps sollten Sie jedoch nicht außer Acht lassen, dass bei Erektionsstörungen auch Krankheiten vorliegen können. Bevor Sie frustriert aufgeben, lassen Sie sich von einem Urologen untersuchen.

Sind die körperlichen Gegebenheiten abgeklärt und stellt sich trotzdem kein Erfolg ein, dann sind eventuell PDE5-Hemmer eine Option für Sie.

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Quellen

  • Studie: Effektivität von Beckenbodentraining bei Erektionsstörungen (2005)
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16104916
  • Studie: Wirksamkeit von Beckenboden-Reha bei erektiler Dysfunktion: Eine Literaturübersicht (2017)
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29030080