Ejakulation verzögern

Techniken und weitere Möglichkeiten für eine Verzögerung der Ejakulation

Zuletzt aktualisiert: December, 2018

vorzeitige-Ejakulation

Neben Erektionsstörungen ist der vorzeitige Samenerguss bei Männern ein verbreitetes Problem. Vor allem das subjektive Empfinden eines zu kurzen Geschlechtsakts führt nicht selten zu psychischen Problemen wie Leidens- und Leistungsdruck. Dabei bestehen einige Möglichkeiten, gegen den vorzeitigen Samenerguss vorzugehen. Oft ist eine Kombination aus dem Anwenden unterschiedlicher Techniken, einer Sexualberatung und eine medikamentöse Behandlung von nachhaltigem Erfolg gekrönt.

Techniken, um eine Ejakulation zu verzögern

Wenn Sie unter frühzeitigem Samenerguss leiden, stehen Ihnen unterschiedliche Techniken zur Verfügung, die Sie selbst ohne große Umstände ausprobieren können. Allgemein hilft beispielsweise häufiger Sex oder Masturbation wenige Stunden vor dem Geschlechtsakt vor einem vorzeitigen Samenerguss. Auch dicker beschichtete Kondome können gegen vorzeitigen Samenerguss helfen, da diese die Empfindlichkeit des Penis herabsetzen.

Daneben können vor allem Verhaltenstechniken wie die Start-Stopp-Technik und die Squeeze-Technik eine wirksame Möglichkeit gegen vorzeitigen Samenerguss sein. Bei der Anwendung beider Techniken kann es einige Wochen oder gar Monate dauern, bis ein spürbarer Effekt erzielt wird. Zudem besteht bei diesen Techniken immer die Gefahr, wieder in das bekannte Problem zurückzufallen, da die eigentliche Ursache hinter dem frühzeitigen Samenerguss nicht angegangen wird.

Start-Stopp-Technik

Die Start-Stopp-Technik können Sie allein oder mit der Partnerin nutzen. Hierbei wird der Penis bis kurz vor der Ejakulation stimuliert, dann die Stimulation unterbrochen. Nach einer halben bis einer Minute wird die Stimulation fortgesetzt, bis Sie wieder kurz vor der Ejakulation stehen. Dann wird wieder gestoppt. Das Ganze wiederholen Sie vier-, fünfmal bis Sie genauer erkennen, wo der Punkt liegt, an dem Sie die Ejakulation nicht mehr stoppen können. Wenn Sie diesen Punkt besser erkennen können, haben Sie auch mehr Kontrolle über den Orgasmus und die Ejakulation.

Squeeze-Technik

Die Squeeze-Technik funktioniert ganz ähnlich zur Start-Stopp-Technik. Auch hier stimulieren Sie oder Ihre Partnerin bis kurz vor der Ejakulation den Penis. Dann wird unmittelbar zwischen Peniseichel und Penisschaft der Penis für etwa eine halbe Minute zusammengedrückt. So wird die Ejakulation verhindert. Meist beeinflusst das auch die Erektion, die dann wieder zurückgeht. Mit erneuter Stimulation und einer Wiederholung von vier, fünf Malen erkennen Sie dann auch nach und nach, wo genau der Punkt liegt, an dem die Ejakulation nicht mehr aufgehalten werden kann. So gewinnen Sie ebenfalls eine bessere Kontrolle über die Ejakulation.

Stefan Hennings

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Stefan HenningsImpotenz-Selbsthilfe.org

Tipp: Priligy

Eine medikamentöse Unterstützung gegen den vorzeitigen Samenerguss ist beispielsweise das Mittel Priligy. Der darin enthaltene Wirkstoff Dapoxetin hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin, zählt somit zu den sogenannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (SSRI). Serotonin spielt als Botenstoff zwischen Gehirn, zentralen Nervensystem und den biochemischen Prozessen bei der Erektion und Ejakulation eine wichtige Rolle. Durch die Hemmung der Wiederaufnahme bleibt ein hoher Serotonin-Spiegel im Körper, was zu einer verzögerten Ejakulation führt.

Bisherige Studien gehen von einer Zeitverlängerung zwischen Penetration und Ejakulation zwischen einer und zwei Minuten aus, was bei vielen Betroffenen eine Verlängerung um das Drei- bis Vierfache bedeutet. Was sich zunächst nach wenig Zeit anhört, kann aber einen deutlichen Unterschied ausmachen, vor allem in der subjektiven Wahrnehmung. Wichtig in dem Zusammenhang ist der Abbau des psychischen Drucks, der oft mit dem Problem des vorzeitigen Samenergusses einhergeht.

Priligy ist in Deutschland rezeptpflichtig, Sie müssen somit im Vorfeld einen Arzt aufsuchen (oder eine Online-Praxis). Der vorzeitige Samenerguss muss somit als physisches Problem mit psychischer Belastung diagnostiziert werden. Zudem müssen Sie zwischen 18 und 64 Jahren alt sein. Bestimmte Vorerkrankungen und andere Medikamenteneinnahmen schließen eine Behandlung mit Piligy ebenfalls aus.

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