Symptome einer Chlamydieninfektion erkennen

Chlamydien sind vermutlich die am häufigsten auftretende Geschlechtskrankheit in Deutschland. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass viele Infizierte kaum oder keine Symptome zeigen. Nach Schätzungen ist das bei rund der Hälfte der betroffenen Männer und sogar etwa 70 Prozent der betroffenen Frauen der Fall. Das erhöht die Risiken der Verbreitung natürlich deutlich. Gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit beginnendem Sexualleben sind Chlamydien damit eine ernste Gefahr.

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Chlamydien – Die stille Krankheit

Wie eingangs erwähnt, verläuft die Erkrankung an Chlamydien in sehr vielen Fällen symptomlos, wobei in der späteren Folge teils schwere gesundheitliche Nachteile auftreten können. Zeigen sich Symptome, passiert das in der Regel zwei bis drei Wochen nach der Infektion. Aber auch dann wird eine Chlamydieninfektion von den Betroffenen nicht immer so erkannt. Bei einer monatelangen oder gar jahrelangen unbehandelten Infektion können sich die Chlamydien so sehr leicht in der Bevölkerung verbreiten.

Was sind die Symptome bei Männern?

Männer und Frauen zeigen sehr ähnliche Symptome. Da Chlamydien eine Geschlechtskrankheit darstellen, sind aber geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Symptomen gegeben. So ist meist das erste Anzeichen einer Erkrankung eine weißliche Absonderung aus der Penisspitze. Diese kann wässrig oder zähflüssig sein. Zudem ist die Penisspitze gereizt, ebenso die Harnröhre. Ein Jucken oder auch Schmerzen beim Urinieren oder beim Geschlechtsverkehr sind weitere Symptome. Schwellungen und Schmerzen in und um die Hoden sind ebenfalls möglich ( mehr dazu unter: Chlamydien beim Mann).

Während die Infektion weiter durch den Körper wandert, können die vorgenannten Symptome nach kurzer Zeit von allein wieder zurückgehen oder gar ganz verschwinden. Das führt nicht selten dazu, dass betroffene Männer keinen Anlass sehen, einen Arzt aufzusuchen.

Was sind die Symptome bei Frauen?

Frauen zeigen analoge Symptome zu denen bei den Männern. So ist eines der Symptome bei einer Infektion mit Chlamydien ein abnormaler Ausfluss der Vagina. Dieser riecht oft ungewöhnlich und zeigt eine nicht normale Färbung. Allgemein kann zudem ein juckendes oder brennendes Gefühl in oder im Bereich der Vagina auftreten. Chlamydien können zudem die Periode verstärken oder zu Zwischenblutungen führen. Auch beim Geschlechtsverkehr können Blutungen sowie Schmerzen auftreten. Nicht zuletzt sind Schmerzen im Unterleib ein typisches Symptom.

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Weitere mögliche infizierte Bereiche?

In einigen Fällen ist die Infektion mit Chlamydien nicht zuerst im Bereich der Geschlechtsorgane, sondern in anderen körperlichen Bereichen anzutreffen. So können Chlamydien auch zuerst im und am Rektum auftreten oder sich dorthin ausbreiten. Reizungen und Schmerzen sind mögliche Symptome. Auch der Rachen und die Augen können betroffen sein. Infektionen im Rachenraum zeigen meist keine Symptome, bei infizierten Augen sind Bindehautentzündungen und Schmerzen möglich.

Mögliche Folgen unbehandelter Chlamydien

Bleiben die Chlamydien unbehandelt, wandert die Infektion meist im weiteren Verlauf durch weitere Bereiche des Körpers. So werden beim Mann die Nebenhoden und die Prostata in der Folge infiziert. Im schlimmsten Fall kann das zu schweren Komplikationen, Schmerzen und gar Unfruchtbarkeit führen.

Ähnlich verhält es sich auch bei infizierten Frauen. Chlamydien wandern weiter in die Gebärmutter und die Eileitern und können dort zu schweren Entzündungen führen. Im schlimmsten Fall droht eine Adnexitis, die zur Unfruchtbarkeit führt. Bei Schwangeren droht die Gefahr eine Fehlgeburt, Frühgeburt oder Totgeburt. Tatsächlich ist die Gefahr einer Adnexitis durch Chlamydien besonders hoch – nach Schätzungen ist das bei jeder fünften Infizierten der Fall.

Spätestens jetzt muss daher eine Behandlung stattfinden. Die Symptome der Adnexitis sind teilweise zu der von Chlamydien ähnlich. Eine verstärkte Periode und Zwischenblutungen sowie Schmerzen und Blutungen beim Geschlechtsverkehr zählen hierzu. Ein abnormaler Ausfluss, Schmerzen im Unterleib und im unteren Rücken sowie Fieber sind hier weitere Symptome.

Für beide Geschlechter können auch noch weitere Folgen auftreten. So wandert die Infektion mit Chlamydien beispielsweise in manchen Fällen auch in die Gelenke der unteren Extremitäten, also Knie- und Sprunggelenk. Auch die Augen sind in manchen Fällen in der Folge unbehandelter Chlamydien betroffen.

Wie hoch ist das Risiko?

Die Infektion mit Chlamydien hat sich zu einer weitverbreiteten Krankheit entwickelt. Die Betroffenenzahlen steigen, vor allem in der jüngsten Altersgruppe zwischen 15 und 24 Jahren. Da es aber eine hohe Dunkelziffer gibt, sind genaue Zahlen schwer zu bestimmen.

Das Risiko einer Ansteckung hängt an verschiedenen Faktoren. Wie bei anderen sexuell übertragbaren Krankheiten auch, steigt das Risiko mit steigender Zahl an Sexualpartnern, vor allem in relativ kurzer Zeit, sowie durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Wer sich schon einmal mit einer Geschlechtskrankheit infiziert hat, wird schneller von Chlamydien befallen. Bei Frauen besteht zudem ein größeres Risiko, wenn eine Abtreibung vor Kurzem vorgenommen wurde oder eine Spirale eingesetzt wurde.

Die rechtzeitige Behandlung ist wichtig

Selbst wenn Sie keine Symptome zeigen, ist eine schnelle Behandlung ausgesprochen wichtig. Zum einen können auch ohne Symptome schwere gesundheitliche Folgen für Sie entstehen. Zum anderen vermeiden Sie durch eine rechtzeitige Behandlung die Verbreitung der Krankheit und stecken beispielsweise nicht Ihren Partner oder Ihre Partnerin an.

Die Diagnose von Chlamydien ist mit einem einfachen Test möglich, den Sie bei Ihrem Hausarzt machen lassen können. Über eine Online-Praxis und einem zugesandten Testset können Sie einen solchen Test auch selbst durchführen und dann durch die Ärzte der Online-Praxis auswerten lassen. Chlamydien sind zudem sehr einfach und sehr gut behandelbar. Mit entsprechenden Antibiotika ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, die Infektion erfolgreich zu bekämpfen und die Krankheit aus dem Körper zu bekommen.

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