Mikropenis – Definition, Häufigkeit, Ursachen und Co.

Noch immer besteht das gesellschaftliche Bild von Männlichkeit und Potenz unter anderem in einem großen Penis. Die – vor allem männliche – Vorstellung der richtigen Penisgröße ist dabei allzu oft völlig unrealistisch. Wer gefühlt einen zu kleinen Penis hat, leidet nicht selten unter einem geringeren Selbstwertgefühl. Dabei ist das in den allermeisten Fällen absolut unbegründet. Penisgrößen sind zwischen den Männern sehr unterschiedlich, sogar zwischen verschiedenen Regionen gibt es statistische Unterschiede bei der Durchschnittsgröße.

Das Problem eines zu kleinen Penis ist somit in den meisten Fällen auf falsche Vorstellungen und gesellschaftliche Bilder zurückzuführen. Allerdings gibt es medizinisch gesehen in wenigen Fällen sehr wohl den anatomischen Fall eines Mikropenis. Dieser ist in den überwiegenden Fällen auf einen Testosteronmangel oder eine Testosteronresistenz zurückzuführen.

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Was ist ein Mikropenis?

Die Diagnose eines Mikropenis orientiert sich an der üblichen Entwicklung des Penis je nach Altersgruppe. Bei Erwachsenen ist ein Mikropenis vorhanden, wenn die Penislänge im erigierten Zustand weniger als sieben Zentimeter beträgt. Für Kinder und Jugendliche gilt, dass ein Mikropenis bei einer Penislänge von weniger als zweieinhalb Standardabweichungen der normalen durchschnittlichen Penislänge vorliegt. Als Penislänge gilt dabei der Abstand zwischen Schambeinfuge und Penisspitze, gemessen an der unerigierten vorderen Penisseite.

Der Mikropenis muss zudem unterschieden werden von einem sogenannten Burried Penis. Ein Burried Penis – vergrabener Penis – liegt bei Männern vor, die stark übergewichtig sind. Hier wird der Penis durch das Bauchfettgewebe begraben, sodass optisch der Eindruck eines sehr kleinen Penis entsteht. Die tatsächliche Penislänge erfüllt aber in aller Regel nicht die vorgenannte Definition und ist somit im medizinischen Sinne kein Mikropenis, sondern ein rein optisches Problem.

Wie häufig ist ein Mikropenis?

Untersuchungen zur Häufigkeit eines Mikropenis in der männlichen Bevölkerung sind rar. Daher gibt es bilang keine gesicherten Zahlen zur Häufigkeit. Allgemein wird heute davon ausgegangen, dass weniger als zwei Prozent der männlichen Bevölkerung unter einem Mikropenis leiden. Eine Studie aus Kolumbien findet noch deutlich seltener einen Mikropenis – nur 0,019 Prozent wiesen hier einen Mikropenis auf. Möglicherweise ist dieses andere Ergebnis auf einen regionalen Unterschied zurückzuführen. Wie weit die Studien das Problem des Burried Penis berücksichtigt haben, ist zudem auch nicht immer klar.

Was in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, ist die Diagnose eines Mikropenis bei Neugeborenen. Manche Studien sehen hier die Auswirkung von exogenen Stoffen und Hormonen auf die Entwicklung männlicher Neugeborener. Abschließend untersucht ist der Umstand bislang nicht.

Ursachen für einen Mikropenis

Tatsächlich gibt es vollkommen unterschiedliche Gründe, die für einen Mikropenis verantwortlich sein können. Hintergrund ist dabei immer eine Entwicklungsstörung des Geschlechts. Das kann vor der Geburt oder nach der Geburt auftreten. Die häufigste Ursache für diese Entwicklungsstörung, die zu einem Mikropenis führt, ist eine Unterfunktion der Hypophyse oder des Hypothalamus. In dem Fall werden die Hoden nicht ausreichend stimuliert und die Produktion von Testosteron ist gestört. Das hemmt die Entwicklung der Geschlechtsorgane. Auch eine geringere Produktion von Somatotropin oder anderer Wachstumshormone kann zu einer Testosteronunterversorgung führen.

Die zweithäufigste Ursache für einen Mikropenis ist eine direkte Unterfunktion der Hoden. Auch dann wird nicht ausreichend Testosteron produziert mit der Folge einer Entwicklungsstörung der Geschlechtsorgane. Hier kommen die Betroffenen mit einer normalen Penisgröße zur Welt, in der pubertären Entwicklung tritt dann allerdings die Unterfunktion auf und der Penis entwickelt sich nicht ausreichend weiter. Oft geht das auch mit einem reduzierten Körperwuchs einher.

Ein weiterer Grund für einen Mikropenis ist die partielle Androgenresistenz. Die Produktion und Ausschüttung des Testosterons funktioniert einwandfrei, allerdings fehlen im Körper die Rezeptoren, die das Testosteron weiterverarbeiten. Dadurch bleibt die angedachte Wirkung des Testosterons im Körper aus. Diese Testosteronresistenz ist bereits vor der Geburt vorhanden und beeinträchtigt oft bereits die Körpergröße des Neugeborenen.

In etwas einem von zehn Fällen kann die Ursache für den Mikropenis nicht erklärt werden. Hier muss eine medizinische Erklärung somit ausbleiben. Diese Fälle werden als idiopathische Mikropenisse zusammengefasst.

Gibt es Beeinträchtigungen durch den Mikropenis?

Abgesehen von den negativen psychischen Folgen, beispielsweise ein mangelndes Selbstwertgefühl, gibt es keine Beeinträchtigung durch einen Mikropenis. Besonders im Jugendalter erfahren Betroffene Herabsetzungen durch Gleichaltrige. Gegebenenfalls sind Einschränkungen beim Geschlechtsverkehr beziehungsweise sexuellen Aktivitäten allgemein vorhanden. Insbesondere die Zeugungsfähigkeit ist in aller Regel nicht eingeschränkt. Ist der Mikropenis ein Symptom einer anderen Erkrankung, dann gehen von der Erkrankung eventuelle Beeinträchtigungen aus.

Ist ein Mikropenis behandelbar?

Ein Mikropenis kann in den meisten Fällen recht früh diagnostiziert werden. Im Kindesalter ist der Mikropenis dann auch mit einer Hormontherapie behandelbar, sodass eine normale Entwicklung ermöglicht wird. Dafür wird regelmäßig Testosteron in die Penismuskulatur gespritzt. Als Mittel stehen Testosteronproprionat, Testosteronenanthat und Dihydrotestosteron zur Verfügung. Letzteres ist besonders wirksam. Die Dosierung wird dabei der Entwicklungsstufe und dem Alter des Patienten angepasst. Die höchsten Dosierungen werden in der Pubertät verabreicht.

Nach abgeschlossener Entwicklung der Geschlechtsorgane – also nach der Pubertät – ist eine hormonelle Therapie nicht mehr möglich. Als einzige medizinische Möglichkeit kommt ein operativer Eingriff infrage. Hierbei wird das vordere Halteband durchtrennt und der Penis gezogen. Eventuell wird Gewebe aus dem Oberschenkel in den Penis eingebracht. Dadurch wird der Penis länger und dicker.

Weitere Alternativen wie beispielsweise die Anwendung einer Penispumpe können ebenfalls infrage kommen. Gesicherte Statistiken zur Wirksamkeit gibt es bisher nicht. Bei anderen, vor allem im Internet angepriesenen Produkten, sollten Sie jedoch Vorsicht walten oder noch besser direkt die Finger davon lassen.

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