Chlamydien in der Schwangerschaft

Schwangerschaft Chlamydien Geschlechtskrankheiten führen gerade in der Schwangerschaft zu besonderen Komplikationen oder Gefahren für das Kind. Chlamydien bilden da keine Ausnahme. Risiken wie eine Fehlgeburt, Frühgeburt oder Totgeburt sind durch Chlamydien erhöht, vor allem wenn diese unbehandelt bleiben. Dabei ist die Behandlung effizient und sicher für Sie und das Kind möglich.

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Chlamydien und der Kinderwunsch

Erkrankungen wie Chlamydien können bereits vor der Schwangerschaft deutlichen Einfluss auf die Fruchtbarkeit nehmen. Eine unbehandelte Infektion mit Chlamydien kann in der Folge beispielsweise zu einer Eileiterverschließung führen. Die Eileiter verbinden die Eierstöcke mit dem Uterus, ein Verschluss verhindert ein Weiterwandern der Eizelle und ein Befruchten der Eizelle.

Wenn Sie irgendwann einen Kinderwunsch haben, ist der Schutz vor einer Chlamydienerkrankung wichtig. Der Geschlechtsverkehr mit einem Kondom verhindert zu hoher Sicherheit eine Ansteckung. Ist der Kinderwunsch dann akut dann sollten beide Partner sichergehen keine Erkrankung zu haben.

Sollten Sie sich bei der Frage der Fruchtbarkeit weitere Gedanken machen, ist nicht nur der Schutz vor Geschlechtskrankheiten wichtig. Ihre Fruchtbarkeit wird zudem unter Umständen verringert, wenn Sie sich nicht ausreichend gesund ernähren und keine regelmäßige Bewegung haben. Alkohol, Nikotin und Drogen gefährden ebenfalls die Fruchtbarkeit.

Zu erwähnen ist auch, dass eine Infektion mit Chlamydien auch beim Mann zu Unfruchtbarkeit führen kann. Wie auch bei der Frau wandert eine unbehandelte Infektion weiter durch den Körper. Beim Mann werden so die Nebenhoden und die Prostata angegriffen. Das führt schlimmstenfalls zur Unfruchtbarkeit.

Auf Chlamydien testen lassen

Um eine Ansteckung auszuschließen, sollten Sie sich zunächst auf eine Infektion mit Chlamydien testen lassen. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil nicht jede Erkrankung mit Chlamydien Symptome zeigt, Sie unter Umständen also gar keinen Anhaltspunkt für eine Erkrankung für den Moment haben. Als reine Vorsichtsmaßnahme oder nach einem direkten Verdacht ist ein Test somit Pflicht.

Es besteht die Möglichkeit, mit einem entsprechenden Set den Test selbst durchzuführen und dann auswerten zu lassen. Alternativ können Sie aber auch direkt zu einem Arzt gehen. Chlamydien sind für den Arzt leicht zu identifizieren. Zeigen sich an Ihrer Haut noch keine Veränderungen, kann die Infektion sehr einfach durch eine Probe nachgewiesen werden.

Wie werden Chlamydien in der Schwangerschaft behandelt?

Sollten Sie an Chlamydien erkrankt sein, ist eine Behandlung auch in der Schwangerschaft sehr gut möglich. Zur Behandlung werden Antibiotika verabreicht. Schwangere erhalten meist das Präparat Azithromycin. Vorteil dieses Mittel ist, dass es nur einmalig verabreicht werden muss und auch deshalb nur selten Nebenwirkungen verursacht.

Alternativen zu Azithromycin sind Erythromycin und Amoxicillin. Letzteres ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline. Es wird eine Woche lang eingenommen. Die Behandlung mit Erythromycin erfolgt ebenfalls über die einwöchige Einnahme des Mittels. Im Vergleich zu den anderen Präparaten führt Erythromycin häufiger zu Unwohlsein. Insgesamt treten aber Nebenwirkungen – Übelkeit, Erbrechen, Durchfall – relativ selten auf.

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Gerade bei Schwangeren ist die besondere ärztliche Fürsorge wichtig. Die körperliche Situation verändert sich bei Schwangeren ständig und damit können sich auch die Reaktionen auf Arzneimittel in kurzer Zeit verändern. Bei der Behandlung der Chlamydien sollten Sie daher in regelmäßigen Abständen weiter untersucht werden und es sollten auch alle beteiligten Ärzte und Fachärzte darüber informiert werden. Dazu gehört beispielsweise auch, dass Sie etwa fünf Wochen nach der ersten Behandlung erneut auf Chlamydien getestet werden, damit sichergestellt ist, dass die Infektion nicht mehr im Körper ist.

Die Behandlung gegen Chlamydien ist auch bedenkenlos in der Stillzeit möglich, sollte erst dann eine Erkrankung festgestellt worden sein. Durch die Antibiotika wird das Stillen nicht beeinträchtigt und die Versorgung des Säuglings kann ganz normal stattfinden. Dennoch ist auch hier eine intensive ärztliche Betreuung angeraten.

Welche Risiken bestehen für das Kind?

Die Antibiotika bei der Behandlung stellen für das Kind kein erhöhtes Risiko dar. Die genauen Behandlungsdetails sind natürlich mit dem Arzt oder den Ärzten abzusprechen, aber Mutter wie Kind vertragen die Behandlung mit Antibiotika in der Regel sehr gut. Grundsätzlich muss hier aber nach dem jeweiligen Einzelfall entschieden werden.

Chlamydien unbehandelt zu lassen, ist auf jeden Fall keine Alternative. Zum einen kann die Infektion von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Das geschieht während der Geburt. Dramatischer ist aber noch das erhöhte Risiko in der Schwangerschaft. Bleiben die Chlamydien unbehandelt, wandert die Infektion nach und nach durch den Körper und kann für schwere Entzündungen und andere Komplikationen sorgen, die zu einer Fehlgeburt, Frühgeburt oder gar zu einer Totgeburt führen können.

Keine Behandlung in einer Online-Praxis

Aus Scham oder anderen Gründen vermeiden viele Betroffene bei einer möglichen Ansteckung mit einer Geschlechtskrankheit den Arzt vor Ort. Mit der Alternative einer Online-Praxis gibt es hier eine Möglichkeit, eine sichere medizinische Versorgung zu suchen, ohne dem Schamgefühl zu stark ausgesetzt zu sein. Da Chlamydien auch gut per Ferndiagnose festgestellt werden können, im Zweifel auch per verschicktem Testset, könnte dieser Weg auch für Schwangere offenstehen.

Doch das sollte selbstverständlich eher in Ausnahmen bis nie der Fall sein. Eine Online-Praxis wird Schwangere und stillende Mütter nicht aus der Ferne behandeln. Dafür spielen bei Schwangeren zu viele gesundheitliche Faktoren eine Rolle, die eine enge ärztliche Betreuung erfordern. Sucher Sie bei Verdacht daher stets Ihren Hausarzt oder Facharzt auf.

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