Potenzmittel für Frauen im Test Vergleich und wie Viagra bei Frauen wirklich wirkt…

Wenn von Potenzmitteln die Rede ist, wird zumeist an Männer als Betroffene gedacht. Doch viele Frauen überlegen, ob ein Potenzmittel wie Viagra nicht auch bei ihnen eine Wirkung zeigen kann. Hintergrund ist hier nicht eine Erektionsstörung, die eine Frau naturgemäß nicht haben kann, sondern eine Luststeigerung beim Geschlechtsverkehr. Eine Frau kann zwar keine Erektionsprobleme oder Impotenz haben, eine mangelnde Libido oder eine Sexualstörung ist bei Frauen aber mindestens so verbreitet wie bei Männern. Sollten Sie hiervon betroffen sein, geben wir nachfolgend Auskunft über die Wirkung von Potenzmitteln bei Frauen und welche Möglichkeiten Frauen haben, die eigene Lust zu steigern.

Wie wirken PDE5-Hemmer wie Viagra oder Cialis bei Frauen?

Warum Sie sich als Frau möglicherweise mit PDE5-Hemmern wie Viagra auseinandersetzen wollen, ist die Wirkungsweise dieser Potenzmittel. Sie hemmen ein bestimmtes Enzym im Körper und wirken so durchblutungsfördernd. Beim Mann wird dadurch die Erektion gefördert. Mittlerweile ist wissenschaftlich belegt, dass auch bei der Frau die Durchblutung des Schambereichs durch die Einnahme eines PDE5-Hemmers gesteigert werden kann. Somit werden Klitoris und Schamlippen durch die Einnahme von Viagra oder eines anderen PDE5-Hemmers tatsächlich gesteigert.

Bei den bisherigen Tests hat sich jedoch herausgestellt, dass ein Lustgewinn durch die Einnahme von Viagra bei Frauen nicht eingetreten ist. Zwar ist eine verbesserte Durchblutung zu erkennen, vor allem auf die Psyche hat die Einnahme aber keinerlei Auswirkung. Gleichzeitig traten bei Frauen aber die typischen Nebenwirkungen, beispielsweise Schwindel, Sehstörungen, ein roter Kopf oder eine laufende Nase, auf. Damit sind PDE5-Hemmer wahrscheinlich uninteressant als luststeigerndes Mittel für die Frau.

Welche alternativen Mittel stehen Frauen zur Verfügung?

Tatsächlich wird an einem “Viagra für die Frau” ausführlich geforscht. Ansatz ist hier das Transmittersystem im Gehirn, wo die Lust angeregt werden soll. Wirkstoff ist Flibanserin. In den USA ist das zugehörige Medikament Addyi bereits zugelassen, in der EU mangels ausreichender Erforschung vor allem der Nebenwirkungen noch nicht. Wie wirksam das Medikament ist, ist noch nicht klar.

Es gibt einige Anbieter, die natürliche Heilpflanzenprodukte zur Luststeigerung bei der Frau anbieten. Das sind meist Kapseln zur täglichen Einnahme, die pflanzliche Wirkstoffe zur Libidosteigerung enthalten. Femmax und Libido Lady sind zwei Beispiele. Wie luststeigernd diese Präparate wirken, ist nicht abschließend geklärt. Nebenwirkungen haben diese aber allenfalls geringfügige.

Weiterhin gibt es für die Anwendung direkt vor dem Geschlechtsverkehr diverse Cremes und Gels, wie beispielsweise Xarita. Diese sind ebenfalls rein pflanzlich und enthalten ätherische Öle zur Anregung der Durchblutung im Schambereich. Ebenfalls sollen diese Mittel für ein intensiveres Gefühl beim Sex sorgen. Sie sollten hier unbedingt auf Allergien und Unverträglichkeiten achten. Auch die Wirkung in Kombination mit einem Kondom sollten Sie nachlesen.

Weitere Maßnahmen

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Ist der Libidoverlust psychisch bedingt, kann auch eine Psychotherapie oder eine Paartherapie weiterhelfen. Hier wird das Problem intensiv beleuchtet und alternative Handlungsweisen vorgeschlagen, wie das gemeinsame sexuelle Erlebnis für beide gesteigert werden kann. Bei psychischen Erkrankungen wie beispielsweise eine Depression ist das Angehen dieser Erkrankung der Ansatz. Ein Verändern der gemeinsamen Sexualität kann ebenfalls ein guter Ansatz sein. Beispiele sind ein intensiveres Vorspiel, das Ausprobieren neuer Stellungen und Spielarten, Selbstbefriedigung, Pausen während der Penetration mit einer Stimulation der weiblichen erogenen Zonen.

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Was ist für das sexuelle Lustempfinden bei der Frau wichtig?

Es wird Sie sicherlich nicht überraschen, dass Sex ohne Lust keine angenehme Sache ist. Das Sexualempfinden bei Frauen ist komplexer als beim Mann, auch wenn die körperliche Abfolge vom sexuellen Reiz bis zum Orgasmus einen ähnlichen Weg geht. Somit steht vorne an die Psyche als wichtige Komponente für ein Lustempfinden. Es folgen die körperlichen Voraussetzungen: eine ausreichende Feuchtigkeit der Scheide, eine gute Durchblutung der Scheide sowie eine Stimulation des Kitzlers.

Sind die psychischen und körperlichen Faktoren nicht erfüllt, ist ein Lustempfinden nicht gegeben. Schmerzen können beispielsweise die Folge sein. Ganz zu schweigen, dass die Fähigkeit zum Orgasmus dann nicht mehr gegeben ist. Somit setzen luststeigernde Mittel und Maßnahmen an den genannten psychischen und körperlichen Faktoren an.

Die sexuelle Dysfunktion bei Frauen

Bei Männern wird die sexuelle Dysfunktion als erektile Dysfunktion definiert, also der Unfähigkeit, über einen längeren Zeitraum keine ausreichende Erektion für den Geschlechtsverkehr zu erreichen oder für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr zu halten. Umgangssprachlich wird hierfür häufig der Begriff Impotenz genutzt, der genau genommen nicht richtig ist.

Durch den anatomischen Aufbau der Frau kann eine Frau auch ohne sexuelle Lust den Geschlechtsverkehr vollziehen, in diesem Sinne gibt es somit keinen wirklichen Vergleich zur erektilen Dysfunktion. Dennoch kann eine Frau aus medizinischer Sicht natürlich unter einer sexuellen Dysfunktion leiden. Gemeint ist hier, dass die Frau Schmerzen beim Geschlechtsverkehr empfindet oder keine ausreichende Libido verspürt. Der Grund kann körperlicher oder psychischer Art sein.

Zur Behandlung werden dann entsprechend keine Potenzmittel wie beim Mann vorgeschlagen, sondern es wird von luststeigernden Mitteln und Maßnahmen geredet. Je nach Ursache können ganz unterschiedliche Mittel und Maßnahmen erfolgsversprechend sein. Bei einer körperlichen Erkrankung ist der Libidoverlust ein Symptom der Grunderkrankung, das bei erfolgreicher Behandlung wieder verschwindet. Die psychischen Ursachen reichen von Stress über Leistungsdruck zu psychischen Störungen und Erkrankungen. Auch Medikamente können verantwortlich sein. Zudem spielt die Lebensphase eine Rolle.

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Potenzmittel für Frauen im Test Vergleich 2018
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