Erektionsstörung mit 50

Die Erektionsfähigkeit lässt mit dem Alter nach, allerdings muss eine Erektionsstörung mit 50 sicherlich nicht immer altersbedingt sein (Häufigkeit Übersicht). Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Gründen, warum eine Erektionsstörung auftritt. Sie lassen sich in psychische und körperliche Ursachen unterscheiden, wobei rund ein Viertel aller Erektionsstörungen psychisch bedingt sind und weiter 45 Prozent aller Erektionsstörungen sowohl psychische wie körperliche Ursachen haben. Sollten Sie somit eine Erektionsstörung mit 50 erfahren, kann eine psychische Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Rolle dabei spielen, hier haben Sie eine große Chance auf eine Heilung oder Besserung.

Wie Sie eine psychische Ursache einer Erektionsstörung mit 50 erkennen

Ob tatsächlich eine psychische Ursache in Ihrem Falle eine Rolle bei der Erektionsstörung spielt, können Sie relativ einfach feststellen. Wenn Sie zum Beispiel nachts oder am Morgen eine Erektion haben, sind Sie offenkundig körperlich in der Lage, eine Erektion zu bekommen. Kann sich Ihr Penis auch bei anderen Gelegenheiten versteifen, zum Beispiel bei der Masturbation, ist das ebenfalls ein Hinweis auf eine psychische Ursache.

Welche psychischen Ursachen gibt es bei einer Erektionsstörung mit 50?

Welche psychische Ursache nun genau hinter der Erektionsstörung mit 50 steckt, ist allerdings nicht mehr so einfach beantwortbar. Hier kommen diverse Möglichkeiten infrage. Wenn es um die sexuelle Leistungsfähigkeit und Attraktivität geht, spielt ein selbst auferlegter Leistungsdruck und Versagensängste häufig eine Rolle. Auch Beziehungsprobleme, schlechte sexuelle Erfahrungen, das Verhalten der Partnerin oder ein störendes Umfeld beim Sex können Erektionsstörungen verursachen. Bei einer Erektionsstörung mit 50 kann aber auch anderweitiger Stress der Grund sein, beispielsweise Probleme im sozialen oder Arbeitsumfeld oder Depressionen. Mangelnde sexuelle Anziehung kann ebenfalls eine psychische Ursache für Erektionsprobleme sein.

Was Sie bei einer Erektionsstörung mit 50 unternehmen sollten

Sie müssen Ihre Erektionsstörung natürlich nicht akzeptieren, sondern können aktiv dagegen vorgehen. Dazu gehört jedoch auch ein wenig Überwindung. Ein erster wichtiger Schritt ist nämlich das Gespräch mit Ihrer Partnerin. Um der Erektionsstörung mit 50 zu begegnen, ist ein offener Umgang mit diesem Problem notwendig – auch und gerade gegenüber Ihrer Partnerin. Trauen Sie sich daher, das Gespräch zu suchen und Ihr Problem offen zu schildern. In den meisten Fällen reagiert die Partnerin mit Verständnis und Geduld. Sie müssen gemeinsam an einer Lösung des Problems arbeiten.

Ebenso wichtig ist der zweite Schritt, den Sie unternehmen sollten: das Gespräch mit Ihrem Hausarzt. Bei einer Erektionsstörung mit 50 muss die Ursache des Problems abgeklärt werden. So ist zum Beispiel möglichst auszuschließen, dass eine Krankheit bei der Erektionsstörung eine Rolle spielt. In mehreren Gesprächen kann der Hausarzt dann die genaue Ursache einkreisen und mit Ihnen einen Behandlungsplan ausarbeiten. Gegebenenfalls überweist Ihr Hausarzt Sie dann weiter an einen Spezialisten.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gegen eine Erektionsstörung mit 50 gibt es?

Welche Therapiemöglichkeiten in Ihrem Fall am wahrscheinlichsten einen Erfolg versprechen, hängt von Ihrer individuellen Situation und der genauen Diagnose Ihres Arztes ab. Hier sind verschiedene Varianten denkbar. Wenn zum Beispiel etwas an sexueller Stimulation fehlt, können Sie diese beispielsweise mit Sexspielzeug erhöhen. Das wäre ein sehr einfacher Fall.

Spielen Leistungsdruck und Versagensängste eine größere Rolle bei der Erektionsstörung mit 50, ist eine Sexualtherapie eine Behandlungsmöglichkeit. Hier lernen Sie, die hemmenden Gedanken umzuformen und so zu verarbeiten, dass sie nicht mehr zu einer Erektionsstörung führen. Dafür gibt es verschiedene Therapieansätze. Liegt das psychische Problem tiefer, beispielsweise in einer Depression, hohem Stresslevel oder einem erlebten Trauma, ist die Psychotherapie ein besserer Weg. Hier wird Ihnen bei der Verarbeitung dieser psychischen Belastung geholfen. In der Folge verschwindet meist dann auch die Erektionsstörung.

Bei einer Erektionsstörung mit 50 können auch Potenzmittel zum Einsatz kommen. Mit den sogenannten PDE5-Hemmern Viagra, Cialis, Levitra oder Spedra können Sie gegebenenfalls auch bei einer psychisch bedingten Erektionsstörung zu einer Erektion kommen. Die Behandlung mit Alprostadil, das lokal am Penis angewandt wird, führt ganz unabhängig von der Situation zu einer Erektion und kann Sie so aus der psychischen Negativspirale der Erektionsstörung befreien.

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