Cialis-Preise & Kosten

Die Cialis-Preise unterscheiden sich je nach Dosierung pro Tablette sowie der Verpackungsgröße. Der Wirkstoff Tadalafil ist in den Dosierungen fünf, zehn und 20 mg pro Tablette enthalten. In der niedrigsten Dosierung beginnen die Cialis-Preise bei EUR 63,99 für die Packung mit 14 Tabletten über EUR 115,44 für die Packungsgröße mit 28 Tabletten bis zu EUR 284,99 für 84 Tabletten.

Bei der mittleren Dosierung stehen ebenfalls drei Packungsgrößen (mit vier, acht und zwölf Tabletten) zur Verfügung. Die Cialis-Preise liegen hier bei EUR 87,99, EUR 175,98 sowie EUR 263,97. Die gleichen Verpackungsgrößen sind auch für die Tabletten mit der höchsten Dosierung vorhanden. Hier beginnen die Cialis-Preise ebenfalls bei EUR 87,99 und gehen dann weiter auf EUR 150,99 beziehungsweise EUR 235,99. Sämtliche Preise sind Apothekenpreise.

Wie setzen sich die Cialis-Preise zusammen?

Cialis ist ein verschreibungspflichtiges Medikamenten und als solches gelten bundesweit in den Apotheken einheitliche Preise je Verpackungsgröße und Dosierung. Der jeweilige Preis setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen ist der Verkaufspreis des Herstellers – im Falle Cialis ist das der US-Pharmakonzern Lilly – für den Preis entscheidend, zum anderen erheben die Apotheken Zuschläge.

Die Zuschläge sind in Deutschland vorgeschrieben und genau geregelt. Der Zuschlagssatz liegt bei 3,15 Prozent des Verkaufspreises pro Verpackung bis zu einem Maximalbetrag von EUR 37,80. Hinzu kommt ein fixer Zuschlag von EUR 0,70 pro Verpackung. Diese Zuschläge sollen sicherstellen, dass die Apotheken die Arzneimittel anschaffen und vorhalten.

Da die Cialis-Preise deutschlandweit in allen Apotheken gleich sind, treffen Sie auch bei den Versandapotheken auf die oben genannten Preise. Gerade im Internet stoßen Sie bei einer Suche nach Cialis auf preisgünstigere Angebote. Seriös sind die Anbieter aber nicht – auch Cialis Generika sind in Deutschland noch nicht zugelassen, günstigere Alternativen kann es somit nicht geben. Bei diesen Angeboten handelt es sich bestenfalls um Nachahmerprodukte aus dem Ausland, die dennoch gesundheitsgefährdend sein können. Ihre Gesundheit sollten Sie hier keinesfalls riskieren.

Die Cialis-Preise hängen auch vom Patentschutz ab

Der relativ hohe Preis von Cialis ist auch dadurch begründet, dass der Hersteller im Vorfeld hohe Forschungs- und Entwicklungskosten einbringen mussten. Damit solche Investitionen überhaupt für Unternehmen reizvoll werden, besteht ein Patentschutz für neu entwickelte Wirkstoffe. Das ist auch bei dem Wirkstoff Tadalafil, der in Cialis verwendet wird, der Fall. Der Patentschutz erlaubt dem Hersteller dann, in den ersten Jahren auf dem Markt den Preis zu setzen und so die Forschungs- und Entwicklungskosten über die erwirtschafteten Gewinne wieder einzunehmen. Hierbei ist auch zu Bedenken, dass die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente auch Risiken unterliegt – nicht jede Forschung führt am Ende zu einem Erfolg.

Der Patentschutz ist aber zeitlich begrenzt. In der Europäischen Union beträgt die Dauer 20 Jahre, wobei die Unternehmen in der Phase der Erforschung die (potenziellen) Wirkstoffe patentieren lassen und nicht erst bei Marktreife. Zum Ausgleich dieses Vorlaufs ist eine Verlängerung des Patentschutzes unter bestimmten Umständen um weitere fünf Jahre möglich. Nach Ablauf dieser Zeit können andere Pharmaunternehmen eigene Medikamente mit dem erforschten Wirkstoff produzieren. Diese haben natürlich nicht die hohen Entwicklungskosten und sie können ihre Generika zu einem deutlich geringeren Preis anbieten.

Cialis Preise werden 2018 sinken

Im Falle von Cialis läuft der Patentschutz in 2017 aus. Sobald in naher Zukunft die ersten Cialis Generika zugelassen werden, entsteht somit Konkurrenz für dieses Medikament und niedrigere Preise für die Generika sind anzutreffen. Die relativ hohen Cialis-Preise können dann nur noch dadurch für den Hersteller Verkäufe erzeugen, dass Cialis als Marke lange bekannt und anerkannt ist.

Treiben die notwendigen Studien die Entwicklungskosten?

Als Teil der Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente sind Studien zur Erprobung notwendig. Die Studien sind ausgesprochen aufwändig und dadurch sehr teuer. Die Kosten sind Teil der Entwicklungskosten und kommen somit in den Cialis-Preisen wieder an. Diese Studien sind aber unter anderem für die Zulassung und zur Sicherheit der Patienten nötig. Hier werden eine große Zahl Probanden über einen längeren Zeitraum in mehreren Studien begleitet, um jedes Risiko, die Wirkung, die Anwendung und weitere Punkte beschreiben zu können.

Wer zahlt für Cialis?

Arzneimittel, die gegen eine erektile Dysfunktion eingesetzt werden, sind nicht mehr im Leistungskatalog der Krankenkassen. Damit müssen Sie selbst die Kosten für Cialis tragen. Zu beachten ist, dass Cialis dennoch ein verschreibungspflichtiges Medikament ist. Sie benötigen also ein Rezept vom Arzt, das Sie in einer Apotheke einlösen. Sollte bei Ihnen Cialis nicht als Potenzmittel, sondern zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung eingesetzt werden, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.